E-Commerce

Auf der ganzen Welt erfreut sich der Online-Einzelhandel rapide zunehmender Beliebtheit.

Unternehmen aller Größenordnungen nutzen das Vorteilspotenzial des Internets, um neue Märkte zu erschließen und ihren Verkaufsbereich über die Grenzen ihres Heimatlandes hinaus auszuweiten. Dank E-Commerce (und elektronischen Downloads und Versandhandel) könnten Unternehmen Millionen neuer, internationaler Kunden erreichen.

Umsatzsteuerpflichten aus dem Fernabsatz

Für Unternehmen bietet der Anstieg im Online-Einzelhandel tolle Vorteile. Als Bestandteil des Verkaufsprozesses ist es jedoch unumgänglich, dass die Pflichten bei der Umsatzsteuerregistrierung und -meldung korrekt erfüllt werden. Wenn Ihr Unternehmen grenzüberschreitend über das Internet oder im Versandhandel Waren an Privatkunden verkauft, dann könnte es sich dabei für umsatzsteuerliche Zwecke um “Fernabsatz” handeln. Möglicherweise müssen Sie sich also in mehreren EU-Mitgliedsstaaten zur Umsatzsteuer anmelden und diese melden.

Umsatzsteuerliche Registrationen, Meldungen und Konformität

Als Bestandteil des Verkaufsprozesses ist es jedoch unumgänglich, dass die Pflichten bei der Umsatzsteuerregistrierung und -meldung korrekt erfüllt werden. Wenn Ihr Unternehmen grenzüberschreitend über das Internet oder im Versandhandel Waren an Privatkunden verkauft, dann könnte es sich dabei für umsatzsteuerliche Zwecke um “Fernabsatz” handeln. Möglicherweise müssen Sie sich also in mehreren EU-Mitgliedsstaaten zur Umsatzsteuer anmelden und diese melden.

Freiwillige Umsatzsteuerregistration

Gemäß den Fernabsatzregeln muss sich ein Verkäufer erst dann umsatzsteuerlich in den Ländern ihrer Kunden anmelden, wenn die für einen bestimmten Mitgliedsstaat geltende Schwelle überschritten wird. Jedoch ist eine freiwillige Anmeldung vor Erreichen der Schwelle möglich, wenn man örtliche Umsatzsteuersätze nutzen möchte:

Ermäßigte Umsatzsteuersätze

Wenn in unterschiedlichen Mitgliedsstaaten unterschiedliche Umsatzsteuersätze auf die gleichen Güter gelten, können Unternehmen die ermäßigten Umsatzsteuersätze nutzen, um ihre Güter preislich attraktiver zu gestalten. Ein Beispiel dafür wäre ein EU-Lieferant außerhalb von Großbritannien, der Kunden in Großbritannien Kinderkleidung anbietet.

Niedrigere normale Umsatzsteuersätze

Sie könnten einen Wettbewerbsnachteil erleiden, wenn Ihr Unternehmen in einem Land etabliert ist, das einen höheren normalen Umsatzsteuersatz anlegt als die Länder Ihrer Kunden. Beispielsweise berechnen schwedische Lieferanten, die Güter zum Normalsatz in der EU anbieten, 25 % Umsatzsteuer auf alle Verkäufe in jedes Mitgliedsland, bis die jeweiligen Schwellen erreicht sind. Eine freiwillige Umsatzsteueranmeldung in Mitgliedsstaaten mit einem niedrigeren Umsatzsteuersatz wird augenblicklich die Kosten der Güter senken.

Umsatzsteuer und Meldepflichten im Fernabsatz

  • Der Gesamtwert des Fernabsatzes, der jährlich in einen EU-Mitgliedsstaat erfolgt, bestimmt, ob sich ein Unternehmen in diesem Land im Fernabsatz-Rahmen zur Umsatzsteuer anmelden muss.
  • In den Mitgliedsstaaten gelten unterschiedliche und sich ändernde Schwellen für die Registration. Daher müssen die Verkaufsvolumen und Schwellen in den 28 Mitgliedsstaaten der EU unbedingt ständig überwacht werden.
  • Nach der Anmeldung müssen Fernverkäufer im regelmäßigen vierteljährlichen oder monatlichen Turnus beim fraglichen Mitgliedsstaat Umsatzsteuermeldungen einreichen.
  • Viele Fernverkäufer müssen darüber hinaus eine Intrastat-Erklärung über monatliche Sendungen einreichen, in der der innereuropäische Warenverkehr verzeichnet ist. Dazu fallen bei einigen Firmen auch Intrastat-Eingangsmeldungen in die Länder an, in die sie verkaufen.

 


Unsere internationalen Umsatzsteuerdienste umfassen: