Umsatzsteuer-Neuigkeiten

Neuigkeiten zum Thema “Umsatzsteuer international”.


Nigeria | Antrag zur Erhöhung der Umsatzsteuer auf Jachten, Champagner und andere Luxusgüter

Nigerias Finanzministerin Kemi Adeosun hat vor Kurzem bekannt gegeben, dass die Regierung eine Änderung der nationalen Steuerpolitik verabschiedet hat.

Nigeria hat mit nur 5 % einen der niedrigsten Umsatzsteuersätze überhaupt. Die nigerianische Umsatzsteuer wurde 1994 eingeführt und macht derzeit nur 6 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus. Nigeria weist damit eine der weltweit niedrigsten Steuerquoten im Verhältnis zum BIP auf. Darüber hinaus ist das Land bei der Erhebung der Steuern mit großen Herausforderungen konfrontiert, weil viele Kleinunternehmen nicht für die Umsatzsteuer registriert sind.

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EU-Norwegen | Gegenseitigkeitsvereinbarung zu Umsatzsteuerinformationen

Die Europäische Kommission hat bekannt gegeben, dass die Verhandlungen zwischen der Europäischen Union und Norwegen über die Kooperation im Umsatzsteuerbereich erfolgreich abgeschlossen wurden.

Die Verhandlungen begannen im Juni 2015 und konzentrierten sich auf die Erstellung eines gemeinsamen Rahmenwerks für die Lösung von Problemen im Zusammenhang mit der Amtshilfe bei der Umsatzsteuerrückerstattung und der Bekämpfung von Umsatzsteuerbetrug.

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Serbien | Änderungen des Umsatzsteuergesetzes

Das serbische Parlament verabschiedete vor kurzem Änderungen des Umsatzsteuergesetzes, um das Gesetz weiter an die übergeordneten EU-Vorschriften anzugleichen.

Die wichtigsten Änderungen betreffen die Registrierungspflicht für ausländische Unternehmen und den Ort der Erbringung von Dienstleistungen.  Diese neuen Bestimmungen traten jeweils im Januar und im April 2017 in Kraft. Im Folgenden sind nähere Details dazu angegeben:

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Großbritannien | Die Bestimmungen zur Nutzung von Telekommunikationsdienstleistungen sollen entfernt werden

Wie im Haushalt von Großbritannien festgelegt, gibt es von der britischen Steuerbehörde HMRC derzeit Beratungen zu ihrem Plan, die Nutzungsbestimmungen zu entfernen.

Diese Bestimmungen gelten derzeit bei Telekommunikationsdienstleistungen für private Verbraucher.

Wenn ein britischer Verbraucher derzeit außerhalb der EU Telekommunikationsdienstleistungen nutzt, ist diese Bereitstellung in Großbritannien nicht umsatzsteuerpflichtig.  Gemäß den Regeln zur Nutzung liegt diese Bereitstellung außerhalb des Geltungsbereichs der britischen Umsatzsteuer.  Im Rahmen der vorgeschlagenen neuen britischen Gesetzgebung wird diese Bereitstellung ab dem 1. August 2017 auch in Großbritannien umsatzsteuerpflichtig.
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EU | Ermäßigte Umsatzsteuer für E-Books rückt näher

Der Ausschuss für Wirtschaft und Währung der EU hat mit einer Mehrheit von 48 zu 1 (bei 2 Enthaltungen) für einen Vorschlag der Europäischen Kommission gestimmt, der einen ermäßigten Umsatzsteuersatz für E-Books vorsieht.

Wie in unserem letzten Artikel erwähnt, gilt der niedrigere Umsatzsteuersatz für Printbücher (in manchen Ländern sogar umsatzsteuerfrei, beispielsweise in Großbritannien), jedoch nicht für E-Books.  Tom Vandenkendelaere, Berichterstatter der EU, sagte nach der Abstimmung:
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Griechenland | Klarstellungen zu Gutschriften für fälschlicherweise geforderte Umsatzsteuer

Nach der Einführung von Gutschriften zur Berichtigung bestimmter Transaktionen im Jahr 2015 hat die griechische Regierung mehrere Klarstellungen zu diesem Thema in einem kürzlich veröffentlichten Rundbrief abgedruckt.

Dieser von der Regierung verfasste Rundbrief besagt, dass Gutschriften im Zusammenhang mit vor 2015 getätigten Transaktionen ausgegeben werden können, sofern diese Transaktionen nicht außerhalb der Verjährungsfrist von 5 Jahren liegen.

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Brasilien | E-Books und E-readers von Umsatzsteuer und anderen Steuern befreit

Brasiliens oberstes Gericht hat vor Kurzem eine Entscheidung bestätigt, die Steuern (einschließlich der Umsatzsteuer) auf Zubehör für E-Books und E-Reader abschafft.

E-Books werden mit dem regulären Umsatzsteuersatz besteuert, während Printbücher davon befreit sind (keine Umsatzsteuer), was zu einer ähnlichen Diskrepanz führt wie in der EU. Im September 2016 wurde ein Gerichtsverfahren eingeleitet, um zu diskutieren, ob E-Books und Printbücher gleichgestellt werden sollten.

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