CEO-Blog

Umsatzsteuer-Blog des Geschäftsführers, Nicholas Hallam.


Geldgier, Steuer und die Laffer-Kurve

In den letzten beiden Tagen gab es in der Presse viel Aufregung über die Ankündigung Ed Balls, dass er bei seiner Wahl plant, für Besserverdienende im Vereinigten Königreich wieder den Steuersatz von 50 % einzuführen.

(Das sind 50 % Einkommensteuer auf alles, was über £ 150 Kpa liegt. Fraser Nelson weist in The Spectator darauf hin, dass dies unter Berücksichtigung der Sozialversicherung einem effektiven Satz von 52 % entspricht).

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Die Probleme von Staatspräsident Hollande

Es ist hart, zuzusehen, wie das Leben für François Hollande sehr viel schwieriger werden könnte.

Er ist der unbeliebteste Staatspräsident in Frankreichs Geschichte. Die Personensteuern wurden erhöht (auf 75% beim Spitzensteuersatz) – aber die Arbeitslosigkeit wird nicht aufhören, zu steigen (bis zu 11%), scheinbar ist in der Logik von Hollandes Anti-Sparmaßnahmen-Programm eine Lücke. Er – und seine Partei – liegen in den Meinungsumfragen hinter Marine Le Pens Front Nationale zurück, seine Führung des Landes wird in der internationalen Presse als Katastrophe verspottet: Und heute sind die Medien voll von Geschichten über Fahrten auf Rollern zu Geliebten um Mitternacht und offizielle Freundinnen, die ins Krankenhaus eingeliefert werden. Oh, l’amour!

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Waren das Sparmaßnahmen?

Jetzt, wo das neue Jahr immer näher rückt, ist es ermutigend, auf die guten Nachrichten aus der Wirtschaft des Vereinigten Königreichs zurückzublicken.

Die Erholung scheint anzudauern; die Arbeitslosigkeit sinkt; die Beschäftigung selbst ist auf einem Rekordhoch; das Vertrauen der Unternehmen ist sehr stark; die Zahl der Einstellungen im Privatsektor übersteigt sehr stark die Zahl der Entlassungen im öffentlichen Sektor.

Es ist noch nicht sehr lange her, dass Labour selbstbewusst eine wirtschaftliche Katastrophe als Folge der Politik des Schatzkanzlers vorhergesagt hat: Wir haben, so dachte Ed Balls, einen keynesianischen Anreiz gebraucht, um die Wirtschaft im Laufen zu halten; die Einschnitte Osbornes gingen zu weit und waren zu schnell: Sie haben zwangsläufig zu einer Katastrophe geführt.

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Die Bankenrepublik London

Beim letzte EU-Referendum im Vereinigten Königreich (1975) sprachen sich die Geschäftsleute ganz klar dafür aus.

Damals importierten die Geschäftsleute im Vereinigten Königreich (“Der kranke Mann Europas”) erbittert den Einfluss der relativ dynamischen Marktwirtschaften vom europäischen Festland. Es waren die Gewerkschaften und die Linken, die am stärksten gegen eine EU-Mitgliedschaft waren. – Sie sehen die EU als Mittel für eine dauerhafte Verankerung des Kapitalismus.

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Wir werden die neuen EU-Richtlinien betreffend Strände umsetzen…

Wenn Sie der Chef der Europäischen Kommission wären und den konservativen britischen Premierminister (mit dem Sie bereits früher nicht zu knapp im Streit gelegen haben) wirklich verärgern wollten, was würden Sie dann am ersten Tag der britischen Parlamentsdebatte zum Referendum über den Verbleib in der EU andernorts in Ihrer eigenen Rede sagen? Was würde den britischen Premierminister und seine Partei wohl am Meisten in Rage versetzen und entnerven?

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Der Uneinigkeit immer näher – Schottland, Großbritannien und die EU

Ich habe vor kurzem ein paar Mal über die Aussicht eines Referendums über einen Verbleib oder einen Nicht-Verbleib in der EU geschrieben.

Die Meinungen sind auch bei großen Organisationen unterschiedlich: Die CBI meint, dass wir drin bleiben sollten , Der Chefökonom der HSBC schien, als ich ihn gefragt habe, bei der Aussicht, des Austritts des Vereinigten Königreichs dagegen sehr entspannt zu sein.

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Der Lehrling und die USt-Lücke

Ich habe die TV-Sendung “The Apprentice” nie gemocht – vielleicht bin ich naiv, aber ich kann nur schwer glauben, dass die Menschen wirklich so widerwärtig sind.

Ich frage mich, wie die BBC die Kandidaten auswählt? Gibt es eine Art Grandiose-Psychopath-Test, den man bestehen muss, ehe man ins Irrenhaus gebracht wird und Lord Sugar übergezogen bekommt? Müssen Sie beweisen, dass Sie ein egoistischer Clown sind?

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Die Allianz der Rebellen

Vor gerade einmal drei Tagen habe ich davon berichtet, dass Präsident Barroso nochmals selbstbewusst die Geltung des Grundsatzs der Konvergenz, d. h. ‘einer immer weiter zusammenwachsenden Union’ bestätigt hat.

Barroso sieht das Projekt Europa, das auf einer Erweiterung und Harmonisierung der EU basiert, als ein offensichtlich vorteilhaftes Vorhaben an.

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Chef-Volkswirt der HSBC spielt die Bedeutung eines Austritts Groß-britanniens aus der EU herunter

Ich komme gerade zurück von einem Vortrag, den Mark Berrisford-Smith, Chef-Volkswirt der HSBC, zum Thema “Aussichten für eine wirtschaftliche Erholung” gehalten hat

Herr Berrisford-Smith, ein ausgezeichneter und amüsanter Redner, gewann die Zuhörerschaft sofort für sich, indem er die globale Finanzwelt mit einem ‘Haufen neurotischer Sechzehnjähriger’ verglich. Er sprach über die Reaktionen auf die Nachrichten, dass die geldmengenpolitischen Stützungsmaßnahmen gegebenenfalls zum Auslaufen gebracht werden würden. Man gewann jedoch den Eindruck, dass er das endlose Hin und Her zwischen himmelhochjauchzender Hochstimmung und Zu-Tode-Betrübtsein ziemlich anstrengend findet.

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Eine Begegnung mit der deutschen Finanzverwaltung

Das britische Parlament beginnt heute mit seiner Debatte über die Einzelheiten des geplanten Referendums zum möglichen Austritt Großbritanniens aus der EU.

Es wird nicht erwartet, dass es sofort zu vielen Veränderungen kommt. Es scheint als seien die Hinterbänkler der britischen Konservativen weitgehend damit zufrieden, Herrn Cameron nach der nächsten Wahl in eine Neuverhandlung mit den anderen Mitgliedsstaaten über die Bedingungen der Mitgliedschaft Großbritanniens in der EU zu schicken, vorausgesetzt, dass dann ein Referendum abgehalten wird. Warum sollte man auch jetzt etwas über das Knie brechen? Die britischen Konservativen würden sonst möglicherweise unfreiwillig Werbung für die Ziele der britischen Unabhängigkeits-partei UKIP machen.

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