CEO-Blog

Umsatzsteuer-Blog des Geschäftsführers, Nicholas Hallam.


Update aus Brüssel – Standard-Mehrwertsteuererklärung auf der Kippe?

Nach meinem Blog-Eintrag von letzter Woche hörte ich kürzlich die Rede des Referatsleiters für Mehrwertsteuer der EU-Kommission, Donato Raponi, zum Thema „New Commissioner, new Strategy?“ („Neuer Kommissar, neue Strategie??).

Ich hatte eine solide Neuformulierung bestehender Pläne erwartet – besonders hinsichtlich der Standard-Steuererklärung. Es sollte alles ganz anders kommen. Zuerst muss ich ich jedoch erwähnen, dass noch kein Gespräch zwischen Raponi und M. Moscovici (dem neuen Kommissar für Wirtschafts- und Finanzangelegenheiten, Steuern und Zoll) stattgefunden hat. Raponi erwarte aber keine großen Umbrüche in der Mehrwertsteuerpolitik. Er erwähnte aber, dass Moscovici Sozialdemokrat sei – aus dem Tonfall des Redners entnahm ich dessen Besorgnis, dass für Moscovici die Mehrwertsteuer vermutlich nicht zu den dringendsten Steueranliegen gehöre.

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Der neue Chef – Pierre Moscovici

Nach einer kurzen Zeit des Schwankens wurde im September der neue EU-Kommissar für Wirtschafts- und Finanzangelegenheiten, Steuern und Zoll ernannt: Pierre Moscovici, bis vor kurzem Finanzminister Frankreichs, hat seinen neuen Posten am 01. November angetreten.

Seine Berufung ist von großer Bedeutung für die neu gewählte Europäische Kommission unter Jean-Claude Juncker.

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Umsatzsteuer im E-Commerce – Zukunftsaussichten und Tagesseminar

Die explosionsartige Entwicklung des Online-Handels hat vielen Unternehmen zusätzliche Märkte im Ausland eröffnet, die vorher auf die Verkäufe in ihrem eigenen Land beschränkt waren.

Fernabsatzhändler – von klein bis groß – verkaufen ihre Waren nun direkt an die EU-Bürger und erreichen so Umsatzvolumen, die noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wären.

Das ist eine äußerst erfreuliche Entwicklung – allerdings gibt es mindestens einen problematischen und risikobehafteten Aspekt, wenn Sie groß in den grenzüberschreitenden Handel einsteigen: Umsatzsteuer. (Steuern können eine wahre Spaßbremse sein!)

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Was bedeutet Juncker für die Umsatzsteuer?

Plötzlich fühlt man sich im Vereinigten Königreich einem EU-Austritt nahe.

Ein konservativer Wahlsieg im nächsten Jahr, eine Stimme gegen eine weitere EU-Mitgliedschaft in Camerons versprochenem Referendum 2017, und alles ist vorbei. Also: Vielleicht ist die wirklich ernste Frage die wir uns im Vereinigten Königreich zur USt. stellen müssen: Was geschieht mit dem indirekten Steuersystem, wenn wir aus der EU austreten? Es ist eine große Frage.

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Ein Schreiben der Regierung

Bereits im April mailte ich David Gauke (Schatzsekretär des Finanzministeriums) und fragte ihn nach der aktuellen Meinung der britischen Regierung über die USt.-Harmonisierung.

Ich nörgelte an Herrn Gauke herum, weil er im Parlament ein paar Aussagen zu dieser Angelegenheit gemacht hat – vor allem schien er Misstrauen und Skepsis gegenüber der Standard USt.-Erklärung.zum Ausdruck gebracht zu haben. Ich habe mich gefragt, was er aus der jüngsten Annahme des Gesetzesvorschlags des Europäischen Parlaments gemacht hat.

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Die Wahlen zum Europäischen Parlament und die UST.

Die Menschen in Europa haben gesprochen, und, wie jeder, hat ihr Hund seit Monaten vorhergesagt, dass das Projekt der EU eines „immer näheren Zusammenrückens“ der EU-Mitgliedsstaaten zu Aufruhr führt.

Ein Sammelsurium von Anti-EU-Parteien wurden ins Europäische Parlament gewählt, allein Griechenland hat sowohl die Kommunisten als auch die Faschisten zurückgebracht. Es ist bittere Ironie, dass die EU selbst diese Art von Extremismus zu fördern scheint, die sie abschaffen möchte .

Wie ich bereits im November schrieb, haben die Parteien der Euroskeptiker nur wenig gemeinsam, außer einem Hass gegen Brüssel. Deshalb ist es fraglich, wie effektiv sie bei der Reform einer EU-Institution positiv zusammenarbeiten werden. Aber wir können von der Kommission mit Sicherheit ein Gesetz zur Förderalisierung mit einem sehr harten Kurs erwarten. Es könnte zu einem Infarkt werden.

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Ed Miliband, Ungleichheit und das USt.-Paradox

In meinem Blog in der letzten Woche wurde der Vorschlag des meistverkauften Ökonoms, Thomas Piketty, für eine EU-Reform erörtert und der Blick darauf gerichtet, wie seine Pläne für eine Besteuerung in Europa einen Teil seiner Kampagne gegen das darstellen, was er als die unvermeidliche Neigung des Kapitalismus ansieht, die Ungleichheit sowohl zu verstärken als auch zu beschleunigen.

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Thomas Piketty: Ein bescheidener Vorschlag für die EU

Der französische Akademiker Thomas Piketty sorgt derzeit in akademischen und politischen Kreisen für große Aufregung: Sein neues Buch, Capital in the 21st Century,wurde begeistert aufgenommen, wegen der Wiederherstellung und Bekräftigung eines alten marxistischen Axioms auf einer wissenschaftlichen und sachlichen Grundlage: dass Kapitalismus zwangsläufig die Ungleichheit erhöht.

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Die Standard-Umsatzsteuersteuererklärung, eine Win-Win-Situation.

Es sind schon eigenartige Wochen für das langjährige USt.-Harmonisierungsprojekt der EU.

Letzte Woche nahm das Europäische Parlament formell den Vorschlag der Europäischen Kommission an, in der gesamten EU ab Januar 2017 eine Standard-Steuererklärung einzuführen. Ich habe an anderer Stelle über den Plan geschrieben, aber kurz zusammengefasst, beinhaltet der Vorschlag die Legalisierung der Arten von Informationen, die in den verschiedenen Mitgliedstaaten für eine USt.-Erklärung erforderlich sind (standardmäßig fünf Kästchen, mit weiteren 30 optionalen), die Legalisierung der Berichtszeiträume in den Mitgliedstaaten, die Erstellung eines gemeinsamen Formats für die USt.-Erklärungen in den Mitgliedstaaten und dass alle Erklärungen elektronisch eingereicht werden können.

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