Analyse

Aktuelle Artikel unserer Umsatzsteuerexperten.


Großbritannien | Umsatzsteuererstattungsansprüche bei Umsatzsteuergruppen

In Großbritannien gelten Regeln zur Bündelung der Umsatzsteuer, die unter bestimmten Bedingungen dazu führen, dass zwei oder mehr Unternehmen die gleiche Umsatzsteuernummer haben.

Eine Umsatzsteuergruppe gilt als eine einzige steuerpflichtige Person. Deshalb wird ein Mitglied der Gruppe zum „repräsentativen Mitglied“ der Gruppe ernannt.

Vor Kurzem entschied das Upper Tribunal über eine Frage, die das Lower Tribunal in zwei separaten Fällen unterschiedlich beantwortet hatte (Standard Chartered/Lloyds UKFTT 316 und MG Rover Group/BMW/Rover Company UKFTT 327).Es ging um die Frage, welches Mitglied einer Umsatzsteuergruppe dazu berechtigt ist, Ansprüche auf Rückerstattung der Umsatzsteuer zu erheben (d. h. wenn die Umsatzsteuer möglicherweise nicht zum richtigen Zeitpunkt zurückgefordert und dadurch später ein Anspruch darauf erhoben wird).Das Upper Tribunal verhandelte gleichzeitig über beide Fälle. Das Lower Tribunal hatte nämlich bei Standard Chartered/Lloyds geurteilt, dass das repräsentative Mitglied zur Geltendmachung des Anspruchs berechtigt ist,war jedoch bei MG Rover Group/BMW/Rover zu der Entscheidung gelangt, dass jenes Unternehmen der Umsatzsteuergruppe den Anspruch erheben kann, das an der betreffenden Transaktion beteiligt war.

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Industry Today – Umsatzsteuerliche Implikationen für Auslandsprojekte von Architekten

Viele britische Architekten sind in der ganzen EU gefragt, aber nur wenige sind sich bewusst, wie sich Arbeiten im Ausland auf ihre Umsatzsteuerpflichten auswirken.

Rob Janering, Associate Director bei Accordance, hat einen Artikel für Industry Today verfasst, in dem er sich mit den umsatzsteuerlichen Fragen beschäftigt, die in Betracht gezogen werden müssen, wenn ein Projekt in einem anderen Land übernommen wird. Möglicherweise muss sich ein Architekt sofort zur Umsatzsteuer anmelden.

Dies liegt darin begründet, dass bei Dienstleistungen (und Architekten leisten ihren Kunden generell eher Dienstleistungen als Güter) in Bezug auf Immobilien die Umsatzsteuer am Standort der Immobilie fällig wird, wobei es keinen Unterschied macht, ob die Leistung auf einer B2B- oder B2C-Grundlage erfolgt.

Architekten müssen sich daher mit den VAT-Implikationen zu flächenbezogenen Lieferungen beschäftigen und bestimmen, ob sie von Fall zu Fall auf jeden Auftrag zutreffen. Momentan weichen die Regeln, die bestimmen welche Lieferungen in Bezug auf Immobilien gelten, innerhalb der EU ab. Ab Januar 2017 soll jedoch EU-Legislation eingeführt werden, die einheitliche Regeln und Anleitungen enthält.

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Änderungen für Lieferketten mit Flash Title-Vertrieb?

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat seine Entscheidung in dem Fall Fast Bunkering Klaipeda (FBK – C-526/13) veröffentlicht.

Entgegen den Erwartungen hat der EuGH die Meinung des Generalanwalts geteilt. Dieses Ergebnis könnte entscheidende Folgen für die Umsatzbesteuerung von Unternehmen haben, die in der marinen Treibstoffindustrie und angrenzenden Bereichen tätig sind.

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EU-Studie zur Mehrwertsteuerbefreiung für geringfügige Lieferungen

Die Europäische Kommission hat vor Kurzem ihre Studie zur Durchführung und Wirksamkeit der Mehrwertsteuerbefreiung für geringfügige Importe (Low Value Consignment Relief — LVCR) veröffentlicht.

Die Studie wurde von der EU-Kommission in Auftrag gegeben, da die LVCR-Regelung seit mehr als 30 Jahren gilt und die wirtschaftliche Landschaft sich in diesem Zeitraum dramatisch geändert hat.  Wir haben uns die Studie näher angesehen und die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst.

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Umsatzsteuer auf E-Books

Wieder brauen sich in Europa Auseinandersetzungen wegen der Umsatzsteuer auf E-Books (elektronische Bücher) zusammen.

Auslöser sind die Entscheidungen von Frankreich und Luxemburg im vergangenen Jahr und Italiens Vorlage für 2015, den Umsatzsteuersatz für E-Books und gedruckte Ausgaben zu vereinheitlichen.  Da die Unterschiede in den Steuersätzen teilweise beachtlich sind – in einigen EU-Ländern sogar bis zu 15 % -, werden Anbieter in Ländern benachteiligt, in denen der Steuersatz unverändert (hoch) bleibt. Besonders Frankreich hat die Gemüter erhitzt. Unser diesbezüglicher Blogeintrag wurde sogar von der britischen Zeitung The Telegraph aufgegriffen.

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Britische Steuerbehörde beantwortet Fragen von Kleinunternehmern zu den Änderungen ab 2015

Die britische Steuerbehörde (HMRC) beantwortete kürzlich die Fragen von Kleinunternehmern bezüglich der bevorstehenden Änderungen der Mehrwertsteuer auf alle Telekommunikationsdienste, Rundfunkdienste und elektronisch erbrachte Dienstleistungen im B2C-Geschäft.

Eine Antwort war notwendig, da die Kleinunternehmer einen Konflikt zwischen ihrem Umsatzsteuer-Meldestatus im UK und der Nutzung des MOSS-Verfahrens – welches nach den neuen Vorgaben die Abgabe von Mehrwertsteuererklärungen für Dienstleistungen vereinfachen soll – befürchtet hatten.

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Die HMRC verschärft den Standpunkt zur falschen Erstattungsrichtlinie

Richtlinie 2008/9/EC des Rates – USt.-Erstattungsansprüche
In Artikel 4 der Richtlinie heißt es, dass er keine Anwendung findet auf  Umsatzsteuerbeträge, die nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates über die Erstattung falsch in Rechnung gestellt wurden. Bei Einreichung von Ansprüchen nach der Rückerstattungsrichtlinie bei der Steuerbehörde soll der Antragsteller sicherstellen, dass nur die USt. geltend gemacht wird, die für eine Rückerstattung in Frage kommt. Die Steuerbehörden können für Ansprüche Strafen verhängen, die Rechnungen betreffen, in denen die USt. falsch berechnet wurde.

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Ist in Japan die negative Auswirkung einer starken Anhebung der USt. zu spüren?

Im April 2014 war in Japan eine Anhebung der Umsatzsteuer (JCT) von 5% auf 8% zu verzeichnen.

Die jüngsten Wirtschaftsdaten zeigen, dass Japans BIP aufgrund eines erneuten Abschwungs im ersten Quartal in mehr als zwei Jahren geschrumpft ist. Die Zahlen zeigen, dass das BIP von April bis Juni um 1,7% und der Konsum der Privathaushalte im gleichen Zeitraum um 5% gesunken sind.

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Verkaufssteuer vs. Umsatzsteuer

Alex Smith, Umsatzsteuer Consultant bei Accordance, erläutert die Unterschiede zwischen Verkaufssteuer und Umsatzsteuer, und Nicholas Hallam, CEO bei Accordance, erörtert den Widerstand gegen die Umsatzsteuer in den Vereinigten Staaten

Alex Smith, Umsatzsteuer- Berater, Accordance

Internationale Unternehmen müssen zunehmend weltweit Geschäfte in einer Vielzahl verschiedener Steuersysteme betreiben und, wie eine stetig steigende Steuer, sind auch die Verbrauchssteuersysteme auf dem Vormarsch. Zwei der bekanntesten Verbrauchssteuern sind die Umsatzsteuer und die Verkaufssteuer. Die Umsatzsteuer, ähnlich der GST, findet man in mehr als 150 Ländern. Dazu gehören 33 der 34 OECD-Mitgliedsstaaten. Die Verkaufssteuer gibt es dagegen in weniger Ländern. Das bemerkenswerteste Beispiel hierfür sind die U.S.A.

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